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Sabine Marl

Sabine Marl Facebook ad: “Was mir kein Arzt gesagt hat”

Sabine Marl Facebook ad: Was mir kein Arzt gesagt hat

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Meine Mutter hat ihre Blutdrucktabletten 9 Jahre lang jeden Morgen genommen. Nie eine ausgelassen. Sie ist mit 63 an einem Schlaganfall gestorben. Vor neun Monaten wollte meine Ärztin mir dieselben Tabletten verschreiben. Ich habe Nein gesagt. Was ich stattdessen gemacht habe, hat meinen Blutdruck von 158 zu 98 auf 121 zu 78 gesenkt. In 12 Wochen. Ohne eine einzige Tablette. Ich bin Sabine. Ich bin 58 Jahre alt. Und wenn mir vor neun Monaten jemand gesagt hätte was ich heute schreibe, hätte ich ihn ausgelacht. Fangen wir bei dem Arzttermin an. Das war der Termin bei Dr. Weinert. Meiner neuen Ärztin. Meine alte Ärztin war zwei Monate vorher in Rente gegangen und Dr. Weinert hatte die Praxis übernommen. Ich saß auf der Untersuchungsliege und wartete. Dasselbe Zimmer wie immer. Dasselbe Anatomie-Poster an der Wand. Nur eine andere Ärztin. Dr. Weinert kam rein. Anfang vierzig. Kurze Haare. Sie hat nicht gelächelt. "Frau Marl." Sie hat meine Akte auf dem Laptop aufgemacht. Hat gescrollt. Hat aufgehört zu scrollen. Hat nochmal gelesen. Dann hat sie den Bildschirm zu mir gedreht. "Ihr Blutdruckverlauf ist über fünf Jahre. Kontinuierlich gestiegen. Keine medikamentöse Intervention. Können Sie mir das erklären?" Ich habe geschluckt. "Dr. Berger hat das beobachtet. Wir haben auf Lebensstil gesetzt." "Lebensstil." Sie hat das Wort ausgesprochen als wäre es ein Insekt. "Frau Marl, Ihr Blutdruck ist heute 158 zu 98. Sie sind seit mindestens zwölf Monaten in einem kritischen Bereich. Wer Ihnen gesagt hat dass Lebensstil bei diesen Werten ausreicht war medizinisch nicht sauber." Mir wurde schlecht. "Meine Mutter ist mit 63 an einem Schlaganfall gestorben. Sie hat neun Jahre lang Candesartan genommen. Die Tabletten haben sie nicht gerettet." Dr. Weinert hat mich angeschaut. Länger als nötig. "Frau Marl. Ich habe Ihre Familienanamnese gelesen. Gerade wegen Ihrer Mutter hätten Sie schon vor Monaten behandelt werden müssen. Was Ihre Mutter durchgemacht hat ist kein Argument gegen die Tabletten. Es ist ein Argument dafür." Sie hat auf ihrem Laptop was aufgemacht. "Ich verschreibe Ihnen heute Candesartan. 8 Milligramm. Einmal morgens." "Ich möchte keine Tabletten." Sie hat den Kopf schief gelegt. So als hätte sie mich falsch verstanden. "Frau Marl. Wenn ich Sie ohne Medikation gehen lasse wiederhole ich genau das was Ihre vorherige Ärztin falsch gemacht hat. Das kann ich nicht verantworten. Wenn Sie die Tabletten heute ablehnen muss ich das in Ihre Unterlagen aufnehmen." Der Drucker hat angefangen zu surren. Sie hat das Rezept genommen und mir hingelegt. Ich habe das Rezept genommen und nichts gesagt. Auf der Rückfahrt lag es auf dem Beifahrersitz. Ich konnte nicht hinsehen. Candesartan 8 mg. Genau die Tablette. Genau die Dosis die meine Mutter neun Jahre lang jeden Morgen genommen hatte. Ich habe an dem Vormittag den ich nicht vergessen werde daran gedacht. Meine Mutter im Krankenhausbett. Zwei Tage nach ihrem Schlaganfall. Die rechte Seite ihres Gesichts hing runter. Sie hat versucht mir was zu sagen und es kamen nur Laute raus. Meine Hand hat sie mit der linken Hand gedrückt. So fest sie noch konnte. Sie ist vier Tage später gestorben. Mit 63. Ihr letzter Blutdruckwert bei der Kontrolle drei Wochen vorher: 126 zu 78. Ihr Hausarzt hatte gesagt "Frau Behrend, Sie sind bestens eingestellt." Bestens eingestellt. Zu Hause habe ich das Rezept auf die Anrichte in der Küche gelegt. Neben die Obstschale. Und dann habe ich mich neben mein Telefon gesetzt und geheult. Nicht laut. Nicht dramatisch. Einfach so wie man weint wenn man 58 ist und Angst hat und sich alleine fühlt und niemand weiß was man machen soll. Um halb elf kam Thomas nach Hause. Thomas ist mein Mann. Wir sind seit 34 Jahren verheiratet. Er hat mich gesehen wie ich am Küchentisch saß und er hat die Manteljacke ausgezogen und sich neben mich gesetzt. "Was ist los?" Ich habe auf die Anrichte gezeigt. Auf das Rezept. Er hat es sich geholt. Hat es gelesen. Hat es wieder auf die Anrichte gelegt. "Candesartan." "Genau das was Mama hatte." Er hat nichts gesagt. Er ist zur Kaffeemaschine gegangen und hat uns Kaffee gemacht. Um halb elf abends. Er wusste dass ich nicht mehr schlafen würde. Dann hat er sich mir gegenüber hingesetzt. "Sabine. Ich frage dich was. Und ich will dass du ehrlich antwortest. Was sagt dir dein Bauch." "Mein Bauch sagt dass die Tabletten Mama nicht gerettet haben." "Und wenn du sie trotzdem nimmst?" "Dann bin ich in fünf Jahren wo Mama war." Er hat lange nichts gesagt. Er hat in seinen Kaffee geschaut. Dann hat er den Kopf gehoben. "Was ist wenn beide Ärzte falsch liegen?" "Was meinst du?" "Deine alte Ärztin hat gesagt wir haben Zeit. Dr. Weinert sagt Warten sei fahrlässig. Beide haben auf dieselbe Akte geschaut. Beide widersprechen sich. Was ist wenn keiner von beiden dir das gibt was du wirklich brauchst?" Ich habe ihn angeschaut. Er ist Ingenieur. Er denkt in Systemen. Wenn zwei Messungen widersprüchlich sind ist meistens beides falsch und das eigentliche Problem woanders. "Ich weiß es nicht Thomas." "Dann finde es raus. Nimm dir eine Nacht. Wenn du morgen früh keine bessere Idee hast dann löse das Rezept ein. Aber gib dir wenigstens eine Nacht." Er ist ins Bett gegangen. Ich bin am Küchentisch geblieben. Um Viertel vor zwölf habe ich meinen Laptop aufgemacht. Ich habe angefangen zu tippen. "Blutdruck 158 zu 98 gefährlich ohne Tabletten." "Candesartan Nebenwirkungen langfristig." "Kann man Bluthochdruck ohne Medikamente senken." Die ersten Artikel haben bestätigt was ich befürchtet hatte. Ja, Werte in diesem Bereich sind gefährlich. Ja, das Schlaganfall-Risiko steigt. Aber dann kam der Rest. Candesartan verursacht Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Schwindel, geschwollene Füße, chronische Erschöpfung. Meine Mutter hatte all das. Ich hatte das immer für Alterserscheinungen gehalten. Sie hat sich in ihren letzten Jahren nachts vor Wadenkrämpfen die Beine gehalten und geschrien bevor sie überhaupt richtig wach war. Sie hat aufgehört Treppen zu steigen. Ich hatte gedacht das gehört dazu. Es gehörte nicht dazu. Es waren die Tabletten. Dann bin ich um kurz vor zwei auf einen Artikel gestoßen der alles verändert hat. Ein Kardiologe hat erklärt wie Blutgefäße eigentlich funktionieren. Blutgefäße sind keine leblosen Rohre. Innen sind sie mit einer dünnen Zellschicht ausgekleidet. Die heißt Endothel. Diese Schicht hält die Gefäße elastisch. Sie dehnt sich mit jedem Herzschlag. Sie zieht sich wieder zusammen. Wenn du älter wirst baut diese Schicht ab. Zellen erneuern sich nicht mehr so schnell. Die Wände werden starr. Wie alte Gartenschläuche die zu lange in der Sonne gelegen haben. Und dann kam der Satz den ich viermal gelesen habe. Blutdrucktabletten reparieren das Endothel nicht. Sie machen die Gefäße nicht wieder elastisch. Sie drücken einfach die Zahl runter indem sie das Herz zwingen sanfter zu schlagen oder Flüssigkeit über die Nieren rausdrücken. Die Zahl auf dem Messgerät sinkt. Die Gefäße verhärten sich weiter. Bis eines nachgibt. Das ist ein Schlaganfall. Ich habe an meine Mutter gedacht. Die letzte Kontrolle vor ihrem Tod: 126 zu 78. Der Hausarzt sagte bestens eingestellt. Ihre Gefäße waren die ganze Zeit zu Stein geworden. Um halb vier bin ich ins Schlafzimmer. Ich habe mich hingelegt. Nach zehn Minuten bin ich wieder aufgestanden. Ich konnte nicht schlafen. Um halb sechs kam Thomas in die Küche. "Hast du die Nacht durchgemacht?" "Ich löse das Rezept nicht ein. Ich probiere was anderes." Er hat mich angeschaut. Dann hat er genickt. "Ok." Das war alles. Ok. Ich habe eine Liste angefangen. Sachen die in den Foren und Artikeln immer wieder auftauchten. Magnesium. Weißdorn. Rote Bete. OPC. L-Arginin. Knoblauch. In den nächsten sechs Monaten habe ich fast alles davon probiert. Magnesium drei Monate. 24 Euro im Monat. Kein einziger Punkt weniger. OPC-Kapseln vier Monate. Traubenkern-Extrakt. 45 Euro im Monat. In jedem Forum als Geheimtipp gehandelt. Nichts. Rote-Bete-Kapseln aus der Apotheke. Sechs Wochen. Nichts. Weißdorn-Tabletten aus der Apotheke. Acht Wochen. Zwei Punkte runter. Vielleicht Messfehler. L-Arginin. Sechs Wochen. Nichts. Knoblauchkapseln. Vier Wochen. Nichts außer dass ich am Morgen komisch gerochen habe. Sechs Präparate. Über vierhundert Euro. Fast sechs Monate. Ich habe angefangen zu zweifeln. Vielleicht lag es an mir. Vielleicht funktionierten natürliche Sachen bei manchen Leuten einfach nicht. Vielleicht war Candesartan doch die einzige Möglichkeit. Beim Termin damals hatte Dr. Weinert den Kontrolltermin schon eingetragen. In drei Monaten. Der Zettel hing an meinem Kühlschrank. Ich habe ihn jeden Morgen gesehen wenn ich mir Kaffee gemacht habe. Ich habe mir vorgestellt wie ich in die Praxis reingehe. Wie sie den Blutdruck misst. Wie sie dieselben Werte sieht wie beim letzten Termin. Wie sie das Wort Candesartan wieder sagt. An einem Freitagnachmittag bin ich in die Apotheke. Ich weiß bis heute nicht was ich da wollte. Ich stand einfach wieder vor demselben Regal mit denselben Produkten die mir nicht geholfen hatten. Da habe ich das Gespräch gehört das alles verändert hat. Neben mir standen zwei Leute. Ein älterer Mann und eine Apothekerin die um die vierzig war. Der Mann hielt eine Packung OPC-Kapseln in der Hand. Die Apothekerin hat mit dem Kopf geschüttelt. "Herr Neuhaus. Ich sag Ihnen das jetzt schon zum dritten Mal. Diese Kapseln bringen bei Ihren Werten nichts. Nicht weil die Wirkstoffe schlecht wären. Sondern weil sie gar nicht ankommen. Ihr Magen zersetzt neunzig Prozent bevor irgendwas ins Blut geht." Ich bin stehen geblieben. Die Rote-Bete-Kapseln lagen bereits in meiner Hand. Der Mann hat gefragt was er stattdessen machen soll. Sie hat gesagt es gibt zwei Wege. Erstens Injektionen beim Arzt, die aber teuer sind und nicht jeder Arzt macht. Zweitens sublinguale Tropfen. Die tropft man unter die Zunge. Über die Mundschleimhaut gehen die Wirkstoffe direkt ins Blut. Der Magen wird komplett umgangen. Die Bioverfügbarkeit ist um ein Vielfaches höher. Sie hat das Wort Bioverfügbarkeit erklärt als hätte sie es an dem Tag schon dreimal erklärt. Der Mann ist mit einem kleinen Fläschchen aus der Apotheke gegangen. Ich habe die Rote-Bete-Kapseln zurückgelegt und bin zu ihr an die Theke gegangen. "Entschuldigen Sie. Ich habe gerade zugehört. Ich habe seit sechs Monaten fast alles ausprobiert was es an Blutdruck-Präparaten gibt. Nichts hat funktioniert." Sie hat mich angeschaut und ich habe gesehen dass sie das schon oft gehört hatte. "Neunzig Prozent von dem was hier im Regal steht bringt bei ernsthaften Blutdruck-Problemen wenig. Die Wirkstoffe sind oft gut. Aber sie kommen nicht an. Der Magen zerlegt sie bevor sie ins Blut gehen. Deshalb hilft es nicht." Ich habe gefragt was sie empfehlen würde. Sie hat mir gesagt sie darf nichts direkt empfehlen. Aber sie könne mir sagen worauf ich achten soll wenn ich selbst suche. Sublingual. Also flüssig, unter die Zunge. Und die Zusammensetzung müsse mehr können als nur die Zahl zu senken. Sie müsse die Gefäße pflegen. Sie hat mir vier Wirkstoffe aufgezählt. Weißdorn, weil das der einzige pflanzliche Wirkstoff ist der bei uns von der Kommission E offiziell für Herz-Kreislauf-Unterstützung zugelassen ist. Rote Bete, weil sie den Körper hilft ein Molekül zu bilden das die Gefäße entspannt. Vitamin K2, weil es verhindert dass sich Kalzium in die Gefäßwände einlagert. Vitamin D3, weil ein Mangel Bluthochdruck begünstigt und über neunzig Prozent der Deutschen unterversorgt sind. Ich habe mir das auf einem Kassenbon-Rand notiert. Zu Hause habe ich gesucht. Es gab zwei oder drei Produkte die alle vier Wirkstoffe sublingual anboten. Bei einem stand zusätzlich noch Cayenne mit dabei, für die Mikrozirkulation. Ich habe an dem Abend bestellt. Das Päckchen kam vier Tage später. Ein kleines dunkles Fläschchen mit Pipette. Ich habe es morgens neben die Kaffeetasse gestellt. Zwei Pipetten unter die Zunge. Zwanzig Sekunden halten. Dann runterschlucken. Der Geschmack war intensiv. Erdig und leicht scharf durch das Cayenne. Nach zehn Sekunden habe ich es kaum mehr gespürt. Und dann habe ich gewartet. Ich habe ein Notizbuch gekauft. Ein einfaches liniertes. Ich habe jeden Morgen den Wert eingetragen. Gleicher Stuhl. Gleicher Arm. Gleiche Uhrzeit. Erster Tag: 158 zu 98. Woche 1: zwischen 154 und 158. Kein klarer Trend. Ich habe fast aufgegeben. Woche 2: 151 zu 94. Zum ersten Mal deutlich unter 155. Woche 3: 148 zu 91. Woche 4: 143 zu 88. Ich habe an einem Abend beim Kochen bemerkt dass ich mich gerade gebückt hatte um die Auflaufform aus dem unteren Fach zu holen und mir nicht schwindelig geworden ist. Ich hatte mich so an das Schwindelgefühl gewöhnt dass ich gar nicht mehr wusste dass es normal war ohne aufzustehen. Woche 6: 138 zu 84. Thomas hat mich am Frühstückstisch angeschaut und gesagt ich sehe ausgeschlafen aus. Ich habe zwei Mal nachgefragt ob er das wirklich meint. Er hat gesagt ja. Woche 8: 133 zu 81. Woche 10: 128 zu 79. Woche 12: 124 zu 78. Ich habe dreimal gemessen weil ich es nicht geglaubt habe. 124 zu 78. 122 zu 77. 121 zu 79. Der Kontrolltermin war in vier Tagen. Ich bin am Montag zu Dr. Weinert. Ich habe mein Notizbuch mitgenommen. Die Arzthelferin hat die Manschette angelegt. Gemessen. Notiert. Nichts gesagt. Nochmal gemessen. Dr. Weinert kam rein. Sie hat die Akte aufgemacht. Sie hat den Wert gelesen. Dann hat sie mich angeschaut. "121 zu 78." "Ja." "Sie haben Candesartan angefangen?" "Nein." Sie hat die Akte zugemacht. "Frau Marl. Was haben Sie gemacht." Ich habe ihr das Notizbuch rübergeschoben. Sie hat es aufgeschlagen. Sie hat geblättert. Sie ist vier Wochen zurückgegangen. Dann acht. Dann zwölf. Ich habe ihr erzählt was in der Apotheke passiert war. Die Wirkstoffe. Sublingual unter die Zunge. Die anderen Sachen die ich vorher probiert hatte. Sie hat nichts gesagt. Sie hat den Laptop aufgemacht und was gesucht. Sie hat lange gelesen. Dann hat sie mich angeschaut. "Frau Marl. Ich sage das ungern. Aber wenn Sie den Wert die nächsten sechs Monate halten, brauchen wir keine Tabletten. Wir kontrollieren alle acht Wochen. Und Sie führen das Notizbuch weiter." Ich habe im Auto geheult. Ich habe Thomas angerufen. "Wir brauchen keine Tabletten." Er hat lange ausgeatmet. "Sabine. Du hast das geschafft." "Nicht ich. Wir. Wenn du mich in der Nacht ins Bett geschickt und gesagt hättest ich soll die Tabletten nehmen würde ich heute Candesartan schlucken." Mein Blutdruck heute Morgen: 122 zu 77. Vor zwei Wochen waren Thomas und ich mit unseren beiden Enkeln im Tierpark. Sechs Stunden zu Fuß. Die Kleine auf dem Arm wenn sie müde wurde. Kein Schwindel. Kein Muskelkater am nächsten Tag. Die Große hat mich gefragt warum ich nicht mehr so oft "warte, Oma muss kurz stehen bleiben" sage. Ich habe ihr gesagt weil Oma nicht mehr stehen bleiben muss. Wenn du das hier liest weißt du wie es sich anfühlt zwischen zwei Ärzten gefangen zu sein. Oder zwischen dem was der Arzt sagt und dem was dein Bauch dir sagt. Der eine sagt warten. Der andere sagt Tabletten. Beide schauen auf dieselben Zahlen. Beide sind sich sicher. Was mir keiner gesagt hat und was mir die Apothekerin in fünf Minuten erklärt hat: Blutdrucktabletten drücken die Zahl runter. Sie reparieren die Gefäße nicht. Was die Gefäße wieder elastisch macht sind fünf Wirkstoffe die dein Körper braucht. Weißdorn. Rote Bete. Vitamin K2. Vitamin D3. Cayenne für die Mikrozirkulation. Sublingual unter die Zunge. An der Magensäure vorbei. Direkt ins Blut. Deshalb funktioniert es. Und deshalb funktionieren normale Kapseln nicht. Ich bekomme keinen Cent dafür dass ich hier schreibe. Ich bin keine Influencerin. Ich verkaufe nichts. Ich habe irgendwann angefangen es Freundinnen zu erzählen und irgendwann waren es zu viele Frauen die mich gefragt haben. Deshalb schreibe ich es einmal auf. Damit jede Frau die das Gleiche durchmacht wie ich es lesen kann. Das Produkt das mir das Leben zurückgegeben hat findest du unter rootpulse.de Bei mir hat es rund zwölf Wochen gedauert bis der Blutdruck da war wo er sein sollte. Deshalb finde ich die 90-Tage-Garantie fair. Wenn du drei Monate nimmst und deine Werte gehen nicht runter bekommst du dein Geld zurück. Kein Formular. Keine Diskussion. Du hast praktisch nichts zu verlieren außer den paar Wochen die es braucht bis es wirkt. Ich empfehle dir das Gleiche zu machen was ich gemacht habe. Miss deinen Wert bevor du anfängst. Führe ein Notizbuch. Miss in Woche vier. Miss in Woche acht. Miss in Woche zwölf. Und dann geh zu deinem Arzt mit dem Notizbuch. Lass die Zahlen sprechen. P.S. Jeden Tag den du wartest lagert sich mehr Kalzium in deine Gefäßwände ein. Jeden Tag den du wartest wird das Endothel dünner. Das ist keine Panikmache. Das ist Physiologie. Meine Mutter hatte 9 Jahre lang normale Werte auf dem Papier während ihre Gefäße zu Stein wurden. Am Ende hat es keine Rolle gespielt was auf dem Messgerät stand. Was gezählt hat war was in ihren Gefäßen war. P.P.S. Thomas hat nach acht Wochen selber angefangen es zu nehmen. Er hatte keinen hohen Blutdruck aber er sagt seit er es nimmt wacht er nicht mehr um 4 Uhr morgens auf. Seine Werte waren immer im grünen Bereich. Sind sie immer noch. Was sich geändert hat ist wie er sich fühlt. Und deshalb ist mein zweites Fläschchen jetzt seins geworden und wir bestellen zu zweit.

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