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Anna Sumnitsch

Anna Sumnitsch Facebook ad: “Weniger Brennen, mehr Schlaf: Entdecke Zevery Terra.”

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Ihre Diabetologin lügt Sie nicht an, wenn sie sagt: "Polyneuropathie ist progressiv, damit müssen Sie leben." Sie sagt nur nicht die ganze Wahrheit. Ich war 20 Jahre lang Krankenschwester auf der Diabetologie eines großen Krankenhauses. Ich habe diesen Satz selbst Hunderte Male gesagt. Mit der ehrlichen Überzeugung, dass er stimmt. Heute, vier Jahre nach meiner eigenen Diagnose und zwei Jahren intensiver Recherche, weiß ich: Der Satz stimmt nur für einen ganz bestimmten Typ von Polyneuropathie. Für den, bei dem die Nerven schon vollständig abgestorben sind. Bei den meisten anderen Frauen, die diesen Beitrag gerade lesen, ist eine Verbesserung nicht nur möglich. Sie ist messbar. Was ich Ihnen jetzt erzähle, hätte ich Ihnen vor sechs Jahren in meinem Beruf nicht erzählt — weil ich es selbst nicht gewusst habe. Ich schreibe das hier nicht für jeden Diabetiker. Ich schreibe es für die Frau, die gerade nickt, weil ihre Diabetologin denselben Satz gesagt hat. Für die Frau, die seit Jahren mit brennenden Füßen, Ameisenlaufen oder taubem Vorfuß lebt. Für die Frau, die schon B12, Alpha-Liponsäure, teure Einlagen und Capsaicin-Pflaster ausprobiert hat — und sich danach geschämt hat, dass sie wieder darauf reingefallen ist. Wenn Sie das sind, dann lesen Sie bitte weiter. Ich habe in den letzten zwei Jahren Dinge gelernt, die ich in 20 Berufsjahren nicht wissen wollte. Manche Erkenntnisse sind nicht angenehm. Aber sie sind wahr. Lassen Sie mich Ihnen erzählen, wie es in einer typischen deutschen Diabetologie-Sprechstunde aussieht. Eine Patientin kommt herein. Sie schildert brennende Füße, Schlafstörungen, Kribbeln. Die Ärztin macht den Standardtest mit dem Stimmgabel und dem Monofilament. Diagnose: diabetische Polyneuropathie. Was passiert dann? In 90 Prozent der Fälle dasselbe. Erstens: Aufklärung über die Progredienz der Erkrankung. "Wir können den Verlauf nur verlangsamen, nicht aufhalten." Zweitens: Verschreibung von Gabapentin oder Pregabalin zur Schmerzdämpfung. Drittens: Empfehlung für Vitamin B12, Alpha-Liponsäure. Viertens: Verweis an die Podologie für regelmäßige Fußpflege und an einen Orthopädieschuhmacher für gepolsterte, stabile Schuhe. Was in dieser Behandlungslogik nirgends vorkommt: Eine Auseinandersetzung mit der Frage, ob die empfohlenen Schuhe das Problem nicht eher verstärken als lindern. Ich habe diese Frage in 20 Berufsjahren nie gestellt bekommen. Auch in keiner Fortbildung. Auch in keiner deutschen Leitlinie. Auch in keinem internen Klinikseminar. Erst als ich selbst betroffen war, habe ich sie gestellt. Mit 41 die ersten Symptome. Mit 42 die offizielle Diagnose. Ich habe alles bei mir selbst angewendet, was wir auf der Station empfehlen. Stabile Schuhe, B12, Alpha-Liponsäure. Es ist nicht besser geworden. Es ist schlimmer geworden. Mein Hausarzt hat Gabapentin verschrieben. Sechs Wochen lang konnte ich nicht klar denken. Mein Mann sagte zu mir: "Anna, du bist nicht mehr du." Ich habe es abgesetzt. Eine ehemalige Kollegin hat mich auf einer Hochzeit gesehen, mich auf die Seite genommen und gesagt: "Anna, du musst es akzeptieren. Wir kennen das. Es geht nicht weg." Das war der Satz, der mich aufgeweckt hat. Wenn 20 Berufsjahre und alle Empfehlungen meines eigenen Stands mir nicht helfen — wenn meine eigene Kollegin mir Resignation als Therapie verkauft — dann muss es etwas geben, was wir alle systematisch übersehen. Ich habe angefangen zu lesen. Englischsprachige Studien. PubMed. Bücher, die in keinem deutschen Krankenpflege-Curriculum vorkommen. Im November stieß ich auf einen Namen, den ich in 20 Berufsjahren nie gehört hatte. Dr. Paul Brand. Britischer Arzt, 1940er Jahre, Vellore in Indien. Lepra-Patienten. Brands Entdeckung war unbequem für die moderne Schuhindustrie: Lepra-Patienten verloren ihre Füße nicht durch die Krankheit. Sondern durch den Gefühlsverlust kombiniert mit drückenden, polsternden Schuhen. Seine Therapie: weiche, breite, dünne, flexible Schuhe. Genau das Gegenteil dessen, was wir heute Diabetikern empfehlen. Tausende seiner Patienten behielten ihre Füße. Er wurde für den Nobelpreis nominiert. Beim Lesen wurde mir klar: Jeder einzelne Mechanismus, den Brand bei Lepra-Neuropathie beschrieb, ist eins zu eins auf diabetische Polyneuropathie übertragbar. Die Frage, die mich seitdem nicht loslässt: Warum hatte ich in 20 Berufsjahren nie etwas davon gehört? Warum erwähnt keine deutsche Leitlinie diese Forschung? Ich habe darauf keine zufriedenstellende Antwort. Ich habe eine Vermutung. Aber die führt zu weit. In drei Punkten, so wie ich es einer Kollegin in der Schwesterneinarbeitung erklärt hätte. Erstens: Sensorischer Reizentzug. 200.000 Nervenenden pro Fuß. Halten die Nerven aktiv durch Reize. Moderne Schuhe schalten 70 bis 90 Prozent dieser Reize aus. Wer 50 Jahre in Polster-Schuhen gelaufen ist, hat seine Fuß-Nerven systematisch unterversorgt — wie 50 Jahre Boxhandschuhe an den Händen. Zweitens: Mikrozirkulations-Kompression. Schmale Zehenboxen drücken die Zehen über Jahrzehnte zur Mitte. Blutgefäße werden chronisch komprimiert. Auf der Station habe ich es Hunderte Male gesehen: blassere, kühlere Vorfüße bei Polyneuropathie-Patientinnen. Wir haben es zur Kenntnis genommen — und nichts daraus geschlossen. Drittens: Atrophie der Fußmuskulatur. 20 plus kleine Muskeln als zweite Blutkreislauf-Pumpe. In steifen Schuhen verkümmern sie über Jahrzehnte. Was bei einem bettlägerigen Patienten in drei Wochen passiert, passiert in modernen Schuhen über 50 Jahre langsam — nur weniger sichtbar. Und hier ist der Schlüsselsatz: Diabetes ist nicht die Ursache der Polyneuropathie. Diabetes ist der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt — aber das Fass haben moderne Schuhe in einem halben Jahrhundert stillen Reizentzugs gefüllt. Wer das nicht ernst nimmt, behandelt eine Symptomspitze und ignoriert die Ursache. Mit der Skepsis, die mir 20 Berufsjahre antrainiert haben, habe ich angefangen, einen vorsichtigen Selbstversuch zu planen. Einfach barfuß im Alltag — geht nicht. Als Diabetikerin mit gestörter Wahrnehmung kann ich eine Wunde nicht spüren, bevor sie zum Geschwür wird. Dieses Risiko ist real, und ich habe es Hunderte Male auf der Station gesehen. Barfußschuhe recherchiert. Die meisten unbrauchbar: Sohlen nicht stichfest. Marketing-Behauptungen statt klinischer Substanz. Wassersport-Optik. Eine Marke war anders: Zevery Terra. Gezielt für Diabetiker und Polyneuropathie-Patientinnen entwickelt. Was sie von anderen unterscheidet: Eine 3-Millimeter-Flex-Sohle mit stich- und schnittfester Schutzschicht. Eine wirklich anatomisch breite Zehenbox. Null Sprengung. Schlichte Optik. Ultraleicht. Atmungsaktiv. 60 Tage Geld-zurück-Garantie. Ich kalkulierte nüchtern: Das Risiko war begrenzt. Ich habe bestellt. Tag 1 bis 3: Ungewohntes Gefühl. Erste Tage nur zwei Stunden. Woche 1: Leichte Wadenspannung. Erstes Signal: Das nächtliche Brennen weniger. Woche 2: Drei Nächte ohne Aufwachen. Die ersten in drei Jahren. Ich habe es nicht meinem Mann erzählt. Ich wollte es selbst erst überprüfen. Woche 4 bis 6: 30 Minuten morgens spazieren. Schmerzfrei. Woche 8 bis 12: Petra angerufen, ehemalige Stationskollegin: "Petra, ich habe in 12 Wochen mehr Verbesserung erlebt als in 24 Monaten Tabletten." Heute: Gabapentin abgesetzt. HbA1c-Wert besser als vor einem Jahr. Ich muss aber etwas wichtig klarstellen. Ich verspreche keine Heilung. Wer Heilung verspricht, lügt. Nervenfasern, die schon vollständig abgestorben sind, kommen nicht zurück. Aber Nerven, die noch da sind — die reagieren messbar. Vor zwei Monaten habe ich Frau Holzhauer angerufen. Eine ehemalige Patientin, die mich nie losgelassen hat. Sie hatte mich vor sechs Jahren beim letzten Termin gefragt: "Schwester Anna, ich habe alles gemacht, was ihr mir gesagt habt. Warum wird es nicht besser?" Ich hatte keine Antwort. Ich habe es auf die Krankheit geschoben. Heute weiß ich, dass das die falsche Antwort war. Sie ist heute 73. Ich habe ihre Nummer im alten Stations-Telefonbuch gefunden. Letzte Woche hat sie zurückgerufen: 12 Tage durchgeschlafen. Sie hat gefragt: "Anna, warum hast du mir das nicht damals gesagt?" Antwort: "Weil ich es damals selbst nicht wusste." Ich werde mit diesem Beitrag mehrere ehemalige Kolleginnen verärgern. Manche werden anrufen. Mir ist das egal. In Deutschland leben schätzungsweise 1,5 Millionen Frauen mit diabetischer Polyneuropathie. Jede Woche werden es mehr. Wenn ich nur einen Bruchteil davon erreiche und denen die Information gebe, die ich selbst zu spät bekommen habe — dann ist es das wert. Wenn Ihnen Ihr Arzt gesagt hat, dass Polyneuropathie progressiv ist und Sie damit leben müssen — ich bitte Sie um eines. Hinterfragen Sie diesen Satz. Nicht, weil Ihr Arzt unehrlich ist. Sondern weil er, wie ich damals, Informationen nicht hat, die er haben sollte. Bevor Sie das nächste Paar gepolsterter Schuhe kaufen, schauen Sie sich an, was bei mir nach 24 Monaten Tabletten in 12 Wochen mehr verändert hat als alles davor. Ich habe keine Partnerschaft mit Zevery. Ich bekomme nichts, wenn jemand bestellt. Aber das Unternehmen hat aktuell eine Frühlingsaktion. 60-Tage-Geld-zurück-Garantie. Zwei Monate testen. Bei keiner Verbesserung — zurückschicken.

zevery.de

Weniger Brennen, mehr Schlaf: Entdecke Zevery Terra.

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