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Florian Schoel

Florian Schoel Facebook ad: “Shoplytics”

Florian Schoel Facebook ad: Shoplytics

Ran for 58 days, from June 24 to August 21, 2026, the last day Crush saw it.

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About this ad

Meta Ad Library ID
954291674291023
Platforms
Facebook, Instagram, Audience Network, Messenger and Threads
Relaunches
0
EU reach
24,639

How we count

Ad text

Die versteckte Paid-Ads-Falle für Shop-Inhaber: Verluste skalieren genauso wie Gewinne — nur still und leise. Vorab: Das hier sieht vielleicht nach „Mathe" aus — aber es ist nur unternehmerische Grundlagen-Mathematik. Nur ein bisschen Plus und Minus :) Vorab #2: Sorry für „lang", aber das Thema ist viel wichtiger als es aktuell wahrgenommen wird, daher möcht ich das mal komplett breit rollen. (Gerne scannen, skippen — aber die Essenz kurz mitnehmen zumindest.) Let's go... Da müssen wir gemeinsam durch, denn hier steckt einer der größten Hebel im ganzen System. Für die meisten Shop-Betreiber war er bisher unbekannt — schlicht, weil er sich technisch gar nicht bedienen ließ. Das hat sich geändert. Jetzt liegt der Hebel offen vor dir — und du ziehst gleich selbst daran. Wenn du dieses eine Prinzip verstanden hast, schaust du nie wieder auf deinen ROAS. „Wenn du überhaupt irgendwas mitnimmst aus diesem Leitfaden — selbst wenn du nur eine Sache umsetzt und alle anderen ignorierst — dann ist es diese hier: Mach dir Gedanken über die ROAS-Lüge." 𝗗𝗲𝗿 𝗦𝗰𝗵𝗼𝗰𝗸: 𝗗𝗶𝗲 𝗞𝗜 𝘁𝗿𝗮𝗶𝗻𝗶𝗲𝗿𝘁 𝗚𝗘𝗚𝗘𝗡 𝗗𝗜𝗖𝗛 (und skaliert unprofitable Produkte) --> Siehe Screenshot im Post Nehmen wir an, du hast zwei Produkte. Beide kosten dich je 1.000 € in den Anzeigen. Produkt A bringt 7.500 € Umsatz, Produkt B nur 4.000 €. Macht ROAS 7,5 gegen ROAS 4. Auf den ersten Blick also: A super, B mittelmäßig. Genau so wird in 99 % aller Werbeanzeigenmanager die KI trainiert — und an dieser Stelle hört fast jeder auf zu denken. Keiner denkt an die Marge. Schau mal genauer hin: Produkt A mit dem stolzen ROAS 7,5 macht bei 20 % Marge nur 500 € Gewinn. Produkt B mit dem mittelmäßigen ROAS 4 macht bei 70 % Marge 1.800 €. Die KI setzt aber ihr Budget auf A — auf den schlechteren Gewinner. Du verlierst rund 1.300 € Gewinn pro 1.000 € Werbebudget. Auf zwölf Monate hochgerechnet: über 15.000 € entgangener Gewinn. Pro Produkt. Wie viele Produkte hast du im Ads-Account — 20, 100, 500? „Schau auf den POAS, nicht den ROAS." 𝗗𝗮𝗻𝗻 𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝗵𝗮𝗹𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗲𝗻 𝗭𝗶𝗲𝗹-𝗥𝗢𝗔𝗦 — 𝘄𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗱𝗮𝘀 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗳𝘂𝗻𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻𝗶𝗲𝗿𝘁 Die naheliegende Reaktion: „Gut, dann gebe ich dem Konto eben einen festen Ziel-ROAS vor, hoch genug, dass nichts mit Verlust läuft." Klingt vernünftig. Ist aber unmöglich — und zwar aus einem mathematischen Grund, den du einmal sehen musst, um ihn nie wieder zu vergessen. Zwei Produkte zum selben Verkaufspreis (42 € netto), aber mit unterschiedlichem Einkauf: eines margenstark (EK 30 %), eines margenschwach (EK 80 %). Achte auf die Break-even-Zeile — derselbe ROAS bedeutet bei beiden etwas komplett anderes. Schau dir die Break-even-Zeile an: Das margenstarke Produkt ist schon ab ROAS 1,4 profitabel, das margenschwache erst ab 5,0. Egal welchen festen Ziel-ROAS du wählst — du triffst immer nur eines von beiden: a) Ziel-ROAS zu niedrig → du verbrennst Geld, lautlos. Setzt du z. B. 4, macht das margenschwache Produkt −3 € Verlust pro Verkauf. Der Algorithmus sieht aber „ROAS 4, grün" und gibt mehr Budget darauf. Du skalierst — und skalierst den Verlust gleich mit. Im Konto-Durchschnitt geht der Verlust-Brenner zwischen den gesunden Produkten unter. b) Ziel-ROAS zu hoch → du sabotierst deine eigenen Gewinne. Setzt du sicherheitshalber 5, läuft nichts mehr mit Verlust — aber dein margenstarkes Produkt, das schon bei ROAS 2 satte 8 € verdient, erreicht die 5 kaum noch und wird vom Algorithmus ausgebremst. Du verkaufst dein profitabelstes Produkt nicht mehr. 𝗪𝗮𝘀 𝗱𝗲𝗿 𝗗𝘂𝗿𝗰𝗵𝘀𝗰𝗵𝗻𝗶𝘁𝘁 𝘃𝗲𝗿𝗯𝗶𝗿𝗴𝘁 (𝘂𝗻𝗱 𝘄𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗱𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗞𝗮𝗺𝗽𝗮𝗴𝗻𝗲𝗻 𝗯𝗲𝗶𝗺 „𝗦𝗸𝗮𝗹𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻" 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗻 𝗩𝗲𝗿𝗹𝘂𝘀𝘁 𝗸𝗶𝗽𝗽𝗲𝗻) In Summe heißt das: Bei den margenstarken Produkten verlierst du Gewinn, weil sie zu selten ausgeliefert werden. Bei den margenschwachen machst du glasklaren Verlust mit jedem Verkauf. Im „Mittel" hält sich das — im besten Fall — die Waage: Du wächst nicht wirklich (auch wenn du das Budget aufdrehst), schrumpfst aber auch nicht. Und das ist der beste Fall. Im Normalfall treten die Schwachstellen beim Skalieren stärker hervor — wie eine Lupe auf dem Problem. Drehst du das Budget auf, geht der Profit in den Keller. Die Verluste werden größer, nicht nur häufiger. Irgendwann kann der entgangene Gewinn aus den starken Produkten die Verluste der schwachen nicht mehr auffangen. Plötzlich wird sichtbar, was vorher verborgen war: Dein oberflächlicher ROAS war nie eine echte Kennzahl, sondern ein Durchschnitt aus Verkäufen mit Verlust, Verkäufen mit Gewinn und Verkäufen mit plus/minus null. Die Frage darf also nicht lauten: „Welchen Ziel-ROAS hat die Kampagne?" 𝗗𝗶𝗲 𝗟ö𝘀𝘂𝗻𝗴: 𝗣𝗿𝗼𝗳𝗶𝘁 𝗺𝗲𝗹𝗱𝗲𝗻 𝘀𝘁𝗮𝘁𝘁 𝗨𝗺𝘀𝗮𝘁𝘇 Was, wenn du die Werbe-Maschine so trainieren könntest, dass sie in jedem Fall den maximal möglichen Profit zieht? Genau das geht. Du meldest nicht mehr den Umsatz an Google und Meta, sondern deinen Profit — Netto-Umsatz minus Einkaufspreis. Das ist POAS: Profit on Ad Spend. Der „Wert", auf den die Maschine optimiert, ist dann schon dein Deckungsbeitrag (Retouren & Co. ziehst du nach und nach ab). Ein margenstarker Verkauf liefert plötzlich den höheren gemeldeten Wert als ein margenschwacher — und genau dorthin lenkt der Algorithmus das Budget. Die KI lernt nicht mehr, was am meisten Umsatz bringt. Sie lernt, was am meisten Gewinn bringt. Dass dein gemeldeter Wert dafür sauber sein muss — netto, ohne Versand, ohne MwSt., und auf beiden Plattformen identisch — ist die Grundvoraussetzung. Anfängertipp: Du musst nicht für jedes Produkt den exakten Einkaufspreis hinterlegen. Für den Anfang reicht deine durchschnittliche Marge — du berechnest den Conversion-Wert einfach entsprechend (z. B. 40 % des Netto-Umsatzes). Den Wert verfeinerst du später Schritt für Schritt: erst durchschnittliche Marge, dann produktgenaue Einkaufspreise, dann reale Versandkosten, Payment-Gebühren und Retouren. 𝗗𝗮𝘀 𝗽𝗮𝘀𝘀𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗚𝗲𝗯𝗼𝘁 𝗯𝗲𝗶 𝗠𝗲𝘁𝗮 𝗔𝗱𝘀, 𝗚𝗼𝗼𝗴𝗹𝗲 𝗔𝗱𝘀 & 𝗖𝗼: 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗥𝗢𝗔𝗦 𝘃𝗼𝗿𝗴𝗲𝗯𝗲𝗻, 𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗪𝗲𝗿𝘁 𝗺𝗮𝘅𝗶𝗺𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻 Kurz vorweg: Das ist meine persönliche Meinung und keine Beratung. Ich bin kein Paid-Ads-Experte — mein Zuhause ist Tracking, Analyse und Shop-Optimierung. Was ich dir hier zum Thema Werbung erzähle, sind Erfahrungen aus Projekten unserer Kunden, kein Lehrbuch. Nimm es also bitte nicht als „korrekt", sondern als Vorschlag und zusätzliche Meinung. (Oder überspring den Teil einfach :) Wenn du Profit als Wert meldest, brauchst du gar keinen Ziel-ROAS mehr von Hand zu pflegen. Du nutzt eine wertbasierte Strategie und lässt sie auf den Maximalwert laufen: Der Clou: Die Strategie heißt zwar „Wert", aber du fütterst sie mit Profit statt Umsatz. Sie weiß gar nicht, dass das Profit ist — für sie ist es einfach „der Wert", den sie maximiert. Damit maximiert sie automatisch deinen absoluten Profit innerhalb des Budgets, das du ihr gibst. Dein Steuerungshebel ist jetzt das Budget, nicht mehr der ROAS. 𝗗𝗶𝗲 𝗲𝗶𝗻𝗳𝗮𝗰𝗵𝘀𝘁𝗲 𝗞𝗲𝗻𝗻𝘇𝗮𝗵𝗹 𝗶𝗺 𝗴𝗮𝗻𝘇𝗲𝗻 𝗠𝗮𝗿𝗸𝗲𝘁𝗶𝗻𝗴-𝗚𝗮𝗺𝗲: 𝗣𝗢𝗔𝗦 Ein versteckter zusätzlicher Vorteil: Plötzlich ist das Auswerten und Bewerten von bezahlter Werbung super einfach: Alles über 1 bringt Gewinn. Alles unter 1 bringt Verlust. Das macht die Auswertung kinderleicht. Egal in welches deiner Werbekonten du in Zukunft reinschaust, egal ob Meta oder Google — Gewinn und Verlust sind auf den ersten Blick sichtbar. Kein Rätselraten mehr. POAS größer 1 → bekommt Budget. POAS kleiner 1 → kein Budget. Und die KI dahinter schiebt von ganz allein mehr und mehr deines Budgets auf die Besucher, die den größten Profit versprechen. Ist ein Produkt nicht profitabel, kriegt es auch kein Budget. Punkt. Das ist die eigentliche Vereinfachung, die Profit-Tracking dir schenkt: eine einzige Zahl, mit der du dein komplettes Sortiment profitabel verkauft bekommst — egal ob 20 % oder 70 % Marge, egal ob 20 oder 500 Produkte. 💡 Profi-Info: Die Verlust-Grenze, die deine Konkurrenz nicht kennt — und an die auch du regelmäßig Geld verlierst. Wenn deine Kampagne beim Hochdrehen des Budgets plötzlich in den Verlust rutscht, dann bist du hier genau richtig. Lies das hier in Ruhe — es lohnt sich. Denn den sinkenden Grenz-Profit beim Skalieren kannst du mit Profit als Wert viel genauer ausreizen, ohne ins Minus zu kippen. Das Problem beim Skalieren: Mit wachsendem Budget muss die Werbe-KI anfangen, neue Zielgruppen zu erschließen. Das senkt die Werbe-Effizienz — oft so weit, dass du für eine Weile auf Profit verzichtest, bis die KI die neue Zielgruppe gelernt hat. Bekanntes Phänomen, völlig normal. Der Unterschied: Mit ROAS spielst du bei jedem zusätzlichen Euro mit dem Feuer — du siehst zwar, dass die Zahl sinkt, aber nicht, ab wann es wehtut. Du weißt nie genau, wie weit du von „unprofitabel" entfernt bist, also bremst du entweder zu früh (und lässt Profit liegen) oder zu spät (und verbrennst Geld). Mit Profit als Wert kennst du die Grenze auf den Cent: alles über 1 ist Plus, alles drunter Minus. Du kannst also viel näher an die echte Grenze heranfahren als die Mehrheit deiner Konkurrenz, die mit Sicherheitsabstand fährt. Genau dieser schmale Streifen, den die anderen aus Vorsicht liegen lassen, ist deine Opportunity-Pocket — die solltest du dir nicht entgehen lassen. 𝗣𝗿𝗮𝘅𝗶𝘀-𝗧𝗶𝗽𝗽: 𝗪𝗮𝘀 𝗱𝘂 ü𝗯𝗲𝗿 𝟭,𝟬 𝗻𝗼𝗰𝗵 𝗱𝗿𝗮𝘂𝗳𝗽𝗮𝗰𝗸𝗲𝗻 𝘀𝗼𝗹𝗹𝘁𝗲𝘀𝘁 (𝗸𝗮𝗻𝗻 𝗮𝗯𝗲𝗿 𝘄𝗮𝗿𝘁𝗲𝗻) POAS 1,0 deckt nur den Einkaufspreis der Ware + Kosten für Werbung. Was es nicht deckt, sind die Kosten nach dem Klick, die (noch) nicht im gemeldeten Wert stecken: reale Versandkosten, Zahlungsgebühren, Retouren und ein Puffer für die Schätz-Unschärfe des Algorithmus. Faustregel: Schlag auf die 1,0 noch rund 30 % drauf → Ziel-POAS ≈ 1,3. Das passt bei moderaten Retouren (etwa 2–10 %). Bei höheren Retouren (Mode, Schuhe) entsprechend mehr. Dieser Wert ist dein echter Break-even — die rote Linie, unter die deine Kampagne nicht rutschen darf, damit aus gemeldetem Deckungsbeitrag am Ende auch echter Gewinn wird. 𝗙𝘂ß𝗻𝗼𝘁𝗲𝗻 (1) Profit — genau genommen reden wir hier nicht von Profit, sondern vom Deckungsbeitrag (VK netto − Einkaufspreis). Noch nicht abgezogen sind Versand- und Logistikkosten, Zahlungsgebühren, Verpackung und vor allem Retouren — die bei manchen Branchen (Fashion 30–50 %) die gemeldeten Werte massiv zerlegen. Wir nennen es im Buch trotzdem „Profit", weil sich der Begriff eingebürgert hat — und weil du den gemeldeten Wert Schritt für Schritt um genau diese Posten verfeinern kannst. Selbst die einfachste Stufe (reiner Deckungsbeitrag) schlägt die Umsatz-Meldung um Längen. (2) Break-even — der Punkt, an dem du weder Gewinn noch Verlust machst: Einnahmen und Kosten halten sich genau die Waage. Beim ROAS hängt dieser Punkt von der Marge ab (viel Marge → niedriger Break-even, dünne Marge → hoher Break-even). Du musst also für jedes Produkt einzeln herumrechnen. Beim POAS ist er dagegen für jedes Produkt gleich — immer genau 1,0.

shoplytics.de

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