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Literary Queens Facebook ad: “Lauf, sie kommen dich holen!”

Literary Queens Facebook ad: Lauf, sie kommen dich holen!

Ran for 4 days, from August 5 to August 9, 2026, the last day Crush saw it.

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Platforms
Facebook, Instagram, Messenger and Threads
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Wer auch immer sie war, sie stöhnte so laut, dass sie mich trotz der Stille der Nacht nicht gehört haben konnte, als ich mich davonschlich. Anscheinend war ich nicht die Einzige, die dem Maskenball entfloh, um frische Luft zu schnappen. Allerdings schien sie, gemessen an den Geräuschen, wesentlich mehr als nur frische Luft zu bekommen. »Oh f&5k, Baby, ja, genau so«, ächzte eine männliche Stimme. Ich rümpfte die Nase und eilte weiter durch die Baumreihen. Sie hörten wahrscheinlich weder das Knacken der Äste unter meinen Füßen noch die Musik, die aus dem Ballsaal in die Nacht drang. Außer dem Rauschen des Blutes in ihren Adern und ihrem eigenen Stöhnen der Lust gab es vermutlich eh nicht viel, was sie hätten hören können. Ich machte einen Bogen um sie und ging weiter in Richtung See. Dort angekommen, schob ich die Maske von meinem Gesicht auf meinen Kopf. Einige Haarsträhnen fielen mir ins Gesicht, die durch das Gummiband an beiden Seiten der Maske aus meiner Frisur gelöst worden waren. Ich zog die Haarspange heraus und ließ den Rest meiner Haare wild und wellig über meinen Rücken fallen. Mit hochgehobenem Saum stieg ich vorsichtig über einen umgestürzten Baumstamm. Mein schwarzes Chiffonkleid war lang genug, sodass niemand bemerkte, dass ich flache Schuhe trug statt der High Heels, die meine Mutter sich gewünscht hatte. In Pailletten-Stilettos wäre ich definitiv auf die Nase gefallen. Nein, danke. Sie hatte auch gewollt, dass ich Rosa trug, als wäre ich noch ein kleines Kind. Gott sei Dank war sie am Ende doch noch zur Vernunft gekommen. Allerdings nur, weil sie mit den Vorbereitungen für ihre Hochzeit beschäftigt war. Ausnahmsweise einmal war der Streit mit mir nebensächlich gewesen. »Ich war gerade auf dem Weg.« Ich erstarrte, als ich vor mir Stimmen hörte. Wie viele Paare hatten sich davongeschlichen, um sich zu vergnügen? Ich legte den Kopf schief und lauschte. Die Geräusche, die der Wind herüberwehte, waren Gespräche. Mehrere Stimmen. Angespannt, nervös. Ich hielt den Atem an und schlich mich leise näher. »Ich wollte gehen, aber der Boss … Er brauchte …« Das Zittern in der Stimme des Gesprächspartners ließ mich erschauern. Abrupt blieb ich stehen. Ich sollte nicht hier sein und lauschen. Was auch immer hier vor sich ging, sie waren aus einem bestimmten Grund hier draußen in der Nacht. Das war offensichtlich. Niemand schlich einfach so aus Spaß im Dunkeln herum. »Das ist Schwachsinn, und das weißt du auch«, sagte eine andere Stimme. Ebenfalls männlich. »Wir haben dir schon genug Chancen gegeben. Wie viele sind es jetzt?« Eine dritte Stimme meldete sich zu Wort, aber ich konnte die Antwort nicht verstehen. »Bitte …«, flehte der erste Mann. Seine Worte wurden von einem plötzlichen, beißenden Uringeruch begleitet. »Es war ein Ausrutscher, ich schwö…« »Blödsinn«, unterbrach ihn der zweite Mann. Ein weiterer Schauer lief mir über den Rücken. Es war höchste Zeit zu verschwinden. Wegzulaufen. Oder besser noch, mich möglichst leise davonzuschleichen, bevor sie mich bemerkten. Aber entgegen jeglicher Vernunft machte ich noch ein paar Schritte vorwärts. Ein Lichtstrahl aus dem Ballsaal beleuchtete schwach vier Gestalten. Zwei Männer standen einem dritten gegenüber. Er wurde vom vierten festgehalten, seine Arme hinter dem Rücken fixiert. Sie alle trugen dunkle Anzüge. Masken, genau wie die, die ich auf meinem Kopf trug, bedeckten die Gesichter von drei von ihnen. Nur der gefesselte Mann hatte ein unverhülltes Gesicht. Ich erkannte keinen einzigen, was nicht weiter überraschte, da ich erst vor einer Woche in Dusk Bay angekommen war. Einer der maskierten Männer nickte einem anderen zu. Er zog etwas aus seiner Tasche. Ein leises Klicken ertönte, und das Licht wurde von einer schlanken Klinge in seiner Hand reflektiert. Oh Gott. »Können wir nicht zuerst ein bisschen Spaß haben?«, fragte der Mann neben ihm. Er neigte den Kopf und lächelte. »Ich wette, er kann richtig hübsch schreien.« Der gefesselte Mann schluchzte. »Bitte … ich schwöre, ich werde …« Was auch immer er sagen wollte, wurde durch die Messerklinge unterbrochen, die über seine Kehle glitt. Er stieß einen gurgelnden Laut aus, während sich das Licht in dem Blutstrahl spiegelte, der aus seinem aufgeschnittenen Hals strömte. Seine Augen traten aus ihren Höhlen hervor, bevor er röchelnd zusammensackte. Instinktiv presste ich meine Hand auf meinen Mund. Sie hatten ihn einfach so … ermordet! Ich hoffte inständig, dass sie mein rasendes Herz nicht hören konnten. In meinen Ohren klang es lauter als ein Düsenflugzeugmotor, lauter als mehrere schnelle Donnerschläge hintereinander. Mir wurde übel. Ich wünschte, ich hätte meine letzten Mahlzeiten nicht gegessen, denn sie drohten sich auf dem Boden zu meinen Füßen erneut gewaltsam zu manifestieren. Ich schluckte schwer und atmete mehrmals lautlos und flach ein und aus. Irgendetwas sagte mir, dass diese Typen keine Zeugen am Leben lassen würden. Ich musste mich beruhigen, durfte nicht in Panik geraten oder etwas Dummes tun. Ich duckte mich, machte mich so klein wie möglich und hielt den Atem an. »Tja. Das war enttäuschend«, sagte der Mann ohne Messer. Er schnappte sich die Klinge und rammte sie dem Opfer ins Auge, drückte sie tiefer hinein und drehte sie. Sein letzter, kurzer Schrei verstummte, als das Messer in das Gehirn des Mannes eindrang. Verdammt. Meine Knie zitterten heftig und drohten mich zu Boden zu reißen. Ich klammerte mich an den Baumstamm neben mir, um mich abzustützen, und betete, dass sie das Rascheln der Blätter nicht hören würden. »Viel besser.« Der mordlustige Typ zog das Messer heraus, bevor der Mann zu Boden fiel. »Muss ich euch Jungs erst beibringen, wie man Leute auf unterhaltsame Weise umbringt?« »Nein, das überlassen wir schon dir.« Der Mann, der den anderen festgehalten hatte, klopfte ihm auf den Rücken. »Vielleicht solltest du ein Buch schreiben.« »Das sollte ich, nicht wahr?« Mr. Mordlust grinste. »Ich weiß auch schon, wie ich es nenne. 101 Möglichkeiten, deine Freunde zu eliminieren und deine Feinde auszuweiden.« »Oder ihr haltet einfach die Klappe. Wir müssen hier weg«, sagte der erste Mann. »Und das hier sollten wir beseitigen.« Er zog seine Anzugjacke aus und krempelte die Ärmel hoch. Ich erhaschte einen Blick auf die Maske, die er trug. Sie war schwarz mit roten Sprenkeln hier und da. Eine schwarze Feder ragte schräg von jedem Ende der Maske über seine Stirn. Sie war schlicht, aber bedrohlich, auch ohne die Tatsache, dass er einen Mord begangen hatte. »Kommt schon, schnappt euch den Typen.« Er nickte den anderen zu. Sie stemmten den Toten zwischen sich hoch und stöhnten unter seinem Gewicht, als sie ihn auf Hüfthöhe anhoben. Ich duckte mich tiefer, bis meine Oberschenkel fast die trockenen Blätter auf dem Waldboden berührten. Um nicht umzukippen, verschob ich meinen linken Fuß ein wenig und mein Schuh blieb an einem Zweig hängen. Er knackte lauter als ein Peitschenhieb. Alle erstarrten. Na ja. Alle, die noch am Leben waren. »Wer ist da?«, dröhnte die tiefe, raue Stimme des Mannes mit der rot-schwarzen Maske durch die Luft. Ein Klang, der verdammt heiß gewesen wäre, hätte ich nicht die Gewissheit gehabt, dass er mir ohne Umschweife die Kehle durchschneiden würde, wenn er wüsste, dass ich da war. Nein, danke. »Geh und sieh nach. Wir kümmern uns um den hier.« So, wie er seine Befehle bellte, erwartete er sofortigen Gehorsam. Ich wartete nicht ab, um zu sehen, wer mir folgte. Ich stand auf, hob meinen Saum an, drehte mich um und rannte los.

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Lauf, sie kommen dich holen!

Das ist wohl meine Strafe dafür, dass ich allein die größte Party des Jahres verlassen habe. Dusk Bay – mein neues Zuhause ... und ein Ort, der bekannt ist für seine gewaltbereiten Einwohner. Ich fürchte mich zu sehr, um der Polizei zu erzählen, was ich gesehen habe, also versuche ich die Er...

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