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Monika Hausmann

Monika Hausmann Facebook ad: “Lies das wenn du dir Sorgen um dein Kind machst!”

Monika Hausmann Facebook ad: Lies das wenn du dir Sorgen um dein Kind machst!

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Ich unterrichte seit zweiundzwanzig Jahren an einer Schweizer Primarschule. Im Regal hinter mir stehen elf Erziehungsratgeber – die bekannten alle: drei vom dänischen Familientherapeuten, die zwei orangenen vom grossen Eltern-Blog, der dicke Klassiker vom Schweizer Kinderarzt, den jede zweite Mutter geschenkt bekommt. Ich habe sie nicht nur ins Regal gestellt. Ich habe sie gelesen. Mit Bleistift. Manche zweimal. Trotzdem stand ich vor einem halben Jahr nachts um halb drei im Bad und wusste nicht, was ich meiner eigenen Tochter am Morgen sagen soll. Diesen Post schreibe ich nicht gern. Aber ich glaube, eine andere Mutter braucht ihn gerade dringender als ich meinen Stolz. 💔 Ich heisse Andrea, bin 47 und wohne in Aarau. Ich unterrichte seit über zwei Jahrzehnten eine dritte Klasse. Meine Tochter Lara ist 9. Lara war eines dieser Kinder, an dem man sieht, dass sie Sprache liebt. Im Kindergarten hat sie den anderen Buchstaben beigebracht. Vor einem Jahr noch ist sie aus dem Schulhaus gerannt, hat mir die Schultasche entgegengeworfen und in einem Atemzug erzählt, wer was gesagt hat, wer mit wem gestritten hat, was es zum Znüni gab. Dann kamen die Sommerferien. Und nach den Sommerferien war sie still. Ende August. Beim Abendessen, ohne aufzuschauen: „Heute hat in der Pause niemand mit mir geredet." Ich habe genickt – beruflich, einfühlsam – und gesagt: „Mhm, das tönt nicht schön. Hast du jemanden gefragt, ob du mitspielen darfst?" Genau diesen Satz sage ich in jeder Sprechstunde, in der eine Mutter mir sagt, ihr Kind komme nicht an. Lara hat genickt. Im September hat sie angefangen, ihr Znüni nicht mehr zu essen. „Ich hatte keinen Hunger." Ich habe gesagt: „Du musst doch was essen, Lara." Sie hat genickt. Im Oktober habe ich in ihrem Schreibheft eine Zeichnung gesehen. Auf dem Bild stand eine Gruppe Kinder am Spielplatz, alle zusammen, klein und dicht. Ganz am Rand, an einem Zaun, stand eine einzelne Figur. Daneben hatte Lara mit Bleistift „Ich" geschrieben. Ich bin damit ins Lehrerzimmer gegangen und habe geweint. Mit Lara habe ich kein Wort darüber gesprochen, weil ich Angst hatte, es schlimmer zu machen. Ich war eine dieser Mütter, die alles richtig machen wollten – mit dem Vorteil und der Last, gleichzeitig zu wissen, was alles richtig wäre. Ich habe heimlich nach 21 Uhr bei Pro Juventute angerufen. Die Beraterin war wirklich gut. Sie hat mir genau das gesagt, was ich meinen eigenen Eltern in der Sprechstunde sage: aktiv zuhören, Selbstwertgefühl stärken, über Gefühle reden, nicht bewerten. Ich kannte jeden Satz. Ich habe seit August nur gemerkt, dass ich ihn bei meinem eigenen Kind nicht zum Wirken bringe. Ich habe einen Termin beim Schulpsychologischen Dienst angefragt. Acht Monate Wartezeit. Acht Monate, in denen ich nicht wusste, was ich abends sagen soll. Ich habe die Ratgeber aus dem Regal nochmal angefasst. Geschätzt zweihundertfünfzig Franken habe ich über die Jahre in diesen Stapel investiert. Sie sind alle gut. Sie erklären mir das WARUM. Keines von ihnen sagt mir, was ich am Frühstückstisch um sieben Uhr fünfzehn sagen soll, wenn Lara mit den Schultern zuckt und zu Boden schaut. Aber jeden Tag wurde sie ein bisschen kleiner. Bis zu dem Mittwochnachmittag im November, an dem ich zum Quartalsgespräch eingeladen war. Als Mutter. In dem Schulhaus, in dem ich seit Jahren auf der anderen Seite des Tisches sitze. Frau Müller, mit der ich jeden Tag im Lehrerzimmer Kaffee trinke, hat mir gegenübergesessen und ihre Notizen aufgeschlagen. Sie hat einen Moment gezögert. Dann hat sie gesagt: „Frau Brunner. Ich wollte mit Ihnen über etwas Anderes sprechen als nur die Noten. Mir ist in den letzten Wochen aufgefallen, dass Lara fast nicht mehr spricht. Sie steht in der Pause meistens an derselben Stelle am Zaun. Sie isst ihren Znüni allein. Ich habe das nicht im Lehrerzimmer ansprechen wollen – das wäre Ihnen vor den Kolleginnen unangenehm gewesen." Ich bin Lehrerin. Ich habe das in der Ausbildung gelernt, in der Praxis tausendmal gemacht, in Weiterbildungen vertieft. Ich sass da und konnte nichts sagen. In dieser Nacht habe ich zum ersten Mal seit Jahren jemanden ausserhalb der Familie angerufen. Susi, eine ehemalige Schulleiterin, die letztes Jahr in Pension gegangen ist. Sie hat fünfunddreissig Jahre in Schulhäusern gearbeitet. Mehr Kinder gesehen als jeder andere Mensch, den ich kenne. Ich habe ihr alles erzählt. Sie war kurz still. Dann hat sie gesagt: „Andrea, du kennst alle Theorien. Du brauchst keine Theorie mehr. Du brauchst ein Skript." Und hat mir um halb elf abends einen Link auf WhatsApp geschickt. Ein E-Book, geschrieben von einer Lehrerin und ihrem Mann – beide selbst Eltern, die genau das mit ihrem eigenen Sohn durchgemacht und über ein Jahr lang das Wissen von Psychologinnen, Pädagogen und Familientherapeuten zu konkreten Sätzen verdichtet hatten. Ich war erst nicht überzeugt. Ich besitze gefühlt schon alles. Aber ich war so verzweifelt, dass ich es um Viertel vor elf bestellt habe. Zwei Minuten später war es als PDF in meinem Mail. Ich habe es bis halb drei morgens gelesen. Und in den ersten zwanzig Seiten habe ich verstanden, was ich seit zweiundzwanzig Jahren überspringe. Es ging nicht um mehr Empathie. Nicht um mehr Geduld. Nicht um die richtige offene Frage. All das mache ich seit der Pädagogischen Hochschule. Es ging um etwas, das die beiden Autoren den stillen Rückzug nennen. Der stille Rückzug ist der Moment, in dem ein Kind aufhört, seinen Schmerz zu zeigen – nicht weil der Schmerz weg ist, sondern weil es gelernt hat, dass Zeigen nichts ändert. Ein Kind in diesem Punkt kann keine offene Frage beantworten. Nicht weil es nicht will. Sondern weil es noch nicht spürt, dass die andere Person sein Gefühl überhaupt tragen kann. Wenn ein Kind in der Pause weint, frage ich es: „Magst du mir erzählen, was passiert ist?" Wenn eine Mutter mir sagt, ihr Kind sei zurückgezogen, rate ich: „Stellen Sie ihm Fragen, in denen es Raum hat." Beides ist nicht falsch. Aber beides springt einen Schritt zu schnell auf das Reden zu. Was im Buch stand, war eine andere Reihenfolge: zuerst spiegeln. Nur spiegeln. Keine Frage. Keinen Ratschlag. Kein „aber". Erst wenn das Kind merkt, dass sein Gefühl wirklich ankommt – ohne Bedingung, ohne Lösung, ohne Aufmunterung – kann es etwas anderes als ein Nicken zurückgeben. Es klingt klein. Aber wenn dir genau dieser Schritt seit zweiundzwanzig Jahren fehlt, ist es nicht klein. Im Buch standen konkrete Sätze. Wort für Wort. Für genau die Momente, an denen ich in den letzten Monaten gestockt hatte. Was ich morgens auf dem Schulweg sage, wenn sie nicht hin will. Was ich nach der Schule sage, wenn sie schweigend die Finken auszieht. Was ich an der Bettkante sage, wenn sie das Licht aus will und ich weiss, dass sie noch wach ist. Am Montagmorgen sind wir früher losgelaufen. Ich habe nicht gefragt, wie es ihr geht. Ich habe einen einzigen Satz gesagt – genau den, der im Buch stand. Wortgenau. Lara ist stehengeblieben. Hat mich angeschaut, als hätte sie die letzten Monate auf jemanden gewartet, der genau das sagt. Und hat angefangen zu reden. Wir sind den ganzen Schulweg langsamer gegangen. Sie hat mir Dinge erzählt, die sie seit August für sich behalten hatte. Wer in der Pause was gesagt hat. Was sie morgens denkt, bevor sie ins Schulhaus geht. Dass sie Angst hat, dass nie wieder jemand fragt, ob sie mitkommt. Ich habe nicht unterbrochen. Ich habe nicht korrigiert. Ich habe nicht gefragt. Ich habe genau das gemacht, was im Buch stand. Das war vor einem halben Jahr. Letzte Woche hatte ich wieder ein Quartalsgespräch. Diesmal hat Frau Müller mir gegenübergesessen, ihre Notizen aufgeschlagen und ein bisschen gelächelt. Sie hat gesagt: „Frau Brunner. Lara hat in den letzten zwei Monaten ihre Stimme zurück. Sie spielt wieder mit anderen in der Pause. Sie hat letzte Woche von sich aus eine Klassenkameradin nach Hause eingeladen. Was haben Sie gemacht?" Ich habe nur genickt. Damit sie meine Augen nicht sieht. --- Das E-Book heisst „Wie du ein glückliches und selbstbewusstes Kind erziehst" und kommt von einer kleinen Familienberatungs-Plattform, die Magda und ihr Mann Piotr aufgebaut haben. Es kostet aktuell rund 30 CHF und kommt direkt als PDF aufs Mail. Über 10'000 Eltern haben es inzwischen gelesen. ❤️ Drin findest du konkrete Sätze für Situationen, vor denen die meisten Ratgeber stehen bleiben: ✨ Wie du mit einem Kind sprichst, das verstummt ist – damit es von selbst wieder anfängt zu erzählen, statt alles in sich hineinzufressen. ✨ Welche kleinen Sätze in fast jeder Elternberatung empfohlen werden – und warum ausgerechnet sie den stillen Rückzug bei manchen Kindern verstärken statt lösen. ✨ Welche Reihenfolge fast alle Eltern – und ehrlich gesagt auch viele von uns Fachleuten – auslassen: zuerst Gefühl spiegeln, dann erst Frage, Lösung, Aufmunterung. ✨ Was du wortgenau auf dem Schulweg, an der Bettkante, nach einem Streit und vor einem Schullager sagen kannst – in zwei Minuten anwendbar, ohne dass du etwas studieren musst. Wenn du das Gefühl hast, dass du schon alles gelesen hast und trotzdem nicht weisst, was du heute Abend sagen sollst. Wenn du jeden Tag eine kleine Bemerkung deines Kindes hörst, die du wegschiebst, weil du denkst, das gehe wieder vorbei. Wenn dein Kind nur noch nickt, wenn du fragst. Dann ist das hier vielleicht das fehlende Stück. 👉 https://herzensnah.shop/products/e-buch Ein Hinweis, weil ich Lehrerin bin und das ernst nehme: Das hier ersetzt keine Therapie. Ich begleite immer wieder Eltern in genau diese Wartelisten beim Schulpsychologischen Dienst. Aber es schliesst die Lücke zwischen jetzt und dem Termin in acht Monaten – die Lücke, in der dir keiner sagt, was du heute Abend tun sollst. P.S. Ich habe das Buch inzwischen drei Müttern aus meiner eigenen Klasse empfohlen – privat, am Elternsprechtag, nicht als Schule. Eine davon hat mir letzte Woche geschrieben, ihre Tochter habe am Wochenende zum ersten Mal seit Monaten gefragt, ob eine Klassenkameradin zum Spielen kommen darf. Wenn ein einziges PDF das schafft, was eine halbe Bibliothek nicht geschafft hat, dann teile ich es lieber zu oft als zu selten. Andrea Primarlehrerin, Aarau

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