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Paranomal Werewolf Romance
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***Sie gebar allein in der Dunkelheit. Und die Erde bebte. 🌋*** »Lügen!«, wurde Lillians Stimme härter. »Sie ist nicht einmal schwanger! Das ist nur ihr Trick! Sie versuchen, unsere Hochzeit zu ruinieren!« Sie wandte sich an die Wachen, ihr Ton duldete keinen Widerspruch. »Wachen! Schleppt diese Dienerin hinaus! Sperrt sie ein! Lehrt sie Respekt!« Zwei Wachen packten Mira sofort. Ich starrte Lillian schockiert an. Ihr sonst so sanftes Gesicht hatte sich in etwas Unkenntliches verzerrt, als wäre sie zu einem völlig anderen Menschen geworden. »Nein!« Mira wehrte sich verzweifelt, ihre Stimme wurde heiser. »Alpha! Bitte! Luna stirbt wirklich! Sie ist im Gefängnis – sie ist allein – bitte geht zu ihr!« Sie weinte, schrie, während die Wachen sie zur Tür zerrten. Ich stand da und sah zu, mein Verstand im Chaos. Geburt. Sie war wirklich schwanger gewesen. Dieses Kind … »Seher!« Ein weiterer Tumult brach aus. Ich blickte in die Ecke zu dem alten Propheten, dem Ältesten unseres Rudels. Er stand dort, seine trüben Augen plötzlich weit aufgerissen, sein ganzer Körper zitterte. »Seher?« Der Älteste eilte besorgt zu ihm. »Was ist los?« Die Wachen hörten auf, Mira zu zerren. Alle erstarrten und beobachteten den Seher angespannt. »Eine Vision …«, die Stimme des Sehers bebte. »Die Vision der Mondgöttin …« Die Halle wurde totenstill. Seit Langem waren keine Visionen mehr gekommen. Jeder hielt den Atem an und starrte den Seher an. Der Seher schloss die Augen, seine Lippen zitterten, als lauschte er auf etwas. Dann riss er die Augen auf und fixierte mich. »Luna …«, sagte er langsam, jedes Wort deutlich, seine Stimme hallte durch die stille Halle, »stirbt.« Mein Herz setzte aus. »Die Tochter des Alphas wird geboren«, klang die Stimme des Sehers fern und überirdisch. »Sie trägt dasselbe Blut wie Luna.« Die Tochter des Alphas. Mein Verstand wurde leer. Sie war wirklich schwanger gewesen. Und dieses Kind … war meins. Meins. Nicht Leons. Meins. »Kyle –« Lillian griff nach meiner Hand, Panik in ihrer Stimme. Doch ich war bereits in Bewegung. Ich riss meine Hand los und stürmte zur Tür. »Kyle!«, rief Lillian mir hinterher, Schock in ihrer Stimme. »Wohin gehst du? Die Zeremonie ist noch nicht vorbei! Kyle!« Ich antwortete nicht. Ich rannte einfach. Rannte wie der Teufel. Durch die Halle, durch die Korridore, hinaus aus dem Herrenhaus. »Bewegt euch!«, brüllte ich die Wachen hinter mir an. »Folgt mir!« Mein Wolf heulte, drängte mich schneller, schob verzweifelt auf mehr Geschwindigkeit. Der Zug der Verbindung wurde schwächer und schwächer, verblasste, als würde dieser unsichtbare Faden gleich reißen. Nein … Ella … Halt durch … Ich rannte härter, Schnee spritzte unter meinen Füßen auf. Weitere Schritte donnerten hinter mir her – Jack und die anderen Wachen holten auf. Endlich tauchte das Gefängnis vor uns auf. Doch was ich sah, war kein intaktes Gebäude. Es waren Ruinen. Das Gefängnis war vollständig zusammengebrochen. Wände zertrümmert, Dach eingestürzt, überall Schutt und Trümmer. Das gesamte Bauwerk sah aus, als wäre es von innen durch eine gewaltige Kraft auseinandergesprengt worden. Mehrere Wachen lagen reglos am Boden. »Was ist passiert …«, murmelte ich und schritt vorwärts. Jack folgte. Er hockte sich hin, um einen der Wächter zu untersuchen, seine Miene wurde grimmig. »Alpha«, sagte er. »Seht Euch das an.« Ich trat näher. Der Wächter hatte zwei Einstichwunden am Hals. Das Blut war getrocknet, die umliegende Haut unnatürlich violett-blau. »Das ist …« »Vampir«, sagte Jack düster und blickte zu mir auf. »Nur Vampirbisse hinterlassen solche Male. Alpha, hier war ein Vampir.« Vampir? Warum sollte ein Vampir hier sein? Mein Herz schlug schneller, Grauen überflutete mich. »Durchsucht alles!«, befahl ich. »Findet Luna! Jetzt!« Die Wachen schwärmten aus und suchten in den Ruinen. Ich begann ebenfalls zu suchen, warf Steine beiseite, trat eingestürzte Balken weg. »Ella!«, rief ich. »Ella! Wo bist du?« Keine Antwort. »Ella!«, rief ich weiter, meine Stimme zitterte. »Ella! Antworte mir!« Immer noch nichts. Meine Hände bebten. Ich spürte die Verbindung nicht mehr. Mein Wolf winselte vor Qual. Nein … Bitte nicht … »Alpha!«, rief plötzlich ein Wächter. »Hierher!« Ich eilte hin. Der Wächter stand in der Mitte der Ruinen, wo sich eine riesige Blutlache über den Boden ausgebreitet hatte. Schreckliches Karmesinrot. Das Blut war geronnen und bildete einen dunklen See. So viel Blut. So viel … Meine Beine wurden schwach. Ich wäre fast zusammengebrochen. Aber Ella war nicht da. Nur … Mir stockte der Atem. In der Mitte dieser Blutlache lag ein winziges Baby. Es war in eine zerfetzte Gefängnisuniform gewickelt, sein kleiner Körper zusammengerollt, zitterte leicht im kalten Wind. Ich ging hinüber, jeder Schritt wie auf Messern. Dann kniete ich nieder, zitternd, und hob das Baby ganz vorsichtig, so vorsichtig in meine Arme. Es war so leicht. Herzzerreißend leicht. Es spürte etwas und öffnete die Augen. Bernsteinaugen, klar und hell. Ellas Augen. Dann sah ich das Muttermal in ihrem Gesicht. Dieses dunkle rote Mal, das sich von ihrem Augenlid bis zum Kiefer zog, identisch mit Ellas, grotesk über die Hälfte ihres winzigen Gesichts. Meine Hände begannen heftig zu zittern. Ich hatte sie ins Gefängnis gesperrt. Ich hatte sie gezwungen, hier allein zu gebären. Während ich mit einer anderen die Hochzeitszeremonie abhielt, war sie hier, in dieser gefrorenen Ruine, in einer Blutlache, und gebar unser Kind. »Alpha«, näherte sich Jack, sein Gesicht ernst. »Wir haben überall gesucht, aber … Luna ist nicht hier.« »Was?« »Nur diese toten Wächter und das Baby«, sagte Jack. »Könnte der Vampir sie mitgenommen haben?« Vampir … wenn ein Vampir sie mitgenommen hatte … Mein Herz sank. Genau in diesem Moment erklangen Hufschläge hinter uns. Onkel Marcus traf mit einigen Ältesten und anderen Wölfen ein. »Kyle«, Marcus stieg ab und blickte stirnrunzelnd auf die Ruinen. »Was ist hier passiert? Wie konnte es dazu kommen?« »Ich weiß es nicht«, sagte ich leise. »Luna … Ella ist weg.« Meine Gedanken wirbelten im Chaos. Ich drückte den Stoff, in den das Baby gewickelt war, fester an mich. Als Marcus hörte, wie ich sie genannt hatte, runzelte er die Stirn, blickte zu den Wölfen hinter sich und korrigierte mich. »Diese Frau ist nicht mehr Luna.« Dann sah er das Baby in meinen Armen. Als sein Blick auf das Muttermal fiel, weiteten sich seine Pupillen. »Das ist …« »Mein Kind«, sagte ich und hielt es fester. »Mein und … Ellas Kind.« Marcus schwieg einen Moment. Dann betrachtete er die Szene – die Blutlache, die eingestürzten Ruinen – und sagte langsam: »Diese Frau ist tot.« Meine Hände zitterten. »Schaut Euch all dieses Blut an«, Marcus deutete auf den See, sein Tonfall erschreckend ruhig. »Niemand verliert so viel Blut und überlebt. Hinzu kommen Vampirspuren, und sie war so schwach –« »Hört auf zu reden!«, unterbrach ich ihn, Zorn flutete meine Stimme. Aber ich wusste, dass er recht haben könnte. Bei so viel Blut … wie sollte Ella noch am Leben sein? Ich blickte auf das Baby in meinen Armen hinab. Es war eingeschlafen, sein winziges Gesicht friedlich. Doch dieses Muttermal war so auffällig, so grell, genau wie es auf Ellas Gesicht gewesen war. Das war es, was Ella mir hinterlassen hatte. Das Einzige, was sie mir hinterlassen hatte. »Alpha«, rief jemand von hinten. »Diese Frau ist tot?« Ich antwortete nicht. Aber mein Schweigen schien Antwort genug. »Sie ist tot!«, rief jemand. »Die Sünderin ist tot!« Dann brachen Jubelrufe aus. »Endlich!« »Die Mondgöttin hat sie endlich bestraft!« »Wir sind sie endlich los!« »Der Alpha kann Miss Lillian in Frieden heiraten!« Das Rudel brach in Feier aus, als wäre es ein Feiertag. Ihre Gesichter leuchteten vor Freude, vor Erleichterung. Ich hielt das Baby und sah ihnen zu. Wut wallte in mir auf, brennend heiß. »Ruhe!«, fuhr ich herum, meine Stimme wie Donner. »Alle haltet den Mund!« Der Jubel erstarb abrupt. Die Rudelmitglieder starrten mich schockiert an, verstanden nicht, warum ich so wütend war. »Sie war eure Luna!«, brüllte ich, meine Stimme hallte durch die Ruinen. »Sie war meine Gefährtin! Von der Mondgöttin auserwählt! Wie könnt ihr es wagen – wie könnt ihr es wagen –« Ich konnte nicht weitersprechen. »Kyle«, näherte sich Marcus, seine Stimme sanft. »Beruhige dich.« »Sie ist tot«, hörte ich mich selbst sagen, meine Stimme schrecklich heiser. »Sie ist tot … und es ist alles meine Schuld … alles meine Schuld …« »Kyle –« »Ich habe ihr nicht geglaubt!«, blickte ich zu Marcus auf, die Augen voller Qual. »Ich habe sie hier eingesperrt! Ich habe sie gezwungen, allein zu gebären! Ich –« »Kyle, reiß dich zusammen«, unterbrach Marcus mich scharf. »Sie war eine Verbrecherin. Sie hat Lillian ins Wasser gestoßen. Sie hat Lillian erstochen. Wenn sie tot ist, hat sie bekommen, was sie verdient hat.« Ich wollte widersprechen, brachte aber kein einziges Wort heraus. »Was das Feiern des Rudels angeht«, fuhr Marcus fort und sah sich um, »was ist falsch daran? Sie war nie willkommen. Ihr Tod ist für alle eine Erleichterung. Warum sagst du ihnen, sie sollen den Mund halten?« Ich öffnete den Mund, fand aber nichts zu sagen. »Was dieses Kind betrifft …« Seine Stimme wurde eiskalt. »Kyle, du darfst es nicht behalten.« »Was?« Ich drückte das Baby fester an mich und trat zurück. »Schau dir ihr Gesicht an«, Marcus deutete auf das Muttermal im Gesicht des Babys, seine Stimme wurde noch härter. »Sie ist genau wie ihre Mutter. Sie trägt dieses verfluchte Mal. Das ist ein schlechtes Omen.« Er machte eine entschlossene Handbewegung. »Sie muss lebendig verbrannt werden!« ***Ich hielt meine neugeborene Tochter. Überall Blut. Ihre Mutter verschwunden. Und sie wollten, dass ich sie lebendig verbrenne.*** Sie war seine schicksalhafte Gefährtin – doch er wählte eine andere Frau, sperrte sie in ein Verlies und ließ sie allein gebären 💔💔. Nun ist sie zurück, verlobt mit einem anderen, und er wird alles tun, um ihr Vertrauen zurückzugewinnen. Doch manche Wunden heilen nie. Kann Liebe Verrat überleben? 🖤🖤 Jetzt auf Kindle Unlimited lesen – KOSTENLOS für Mitglieder! Ladet es heute herunter und verliert euch in dieser süchtig machenden Werwolf-Romanze. 🔥🐺

Die vernarbte Gefährtin des Lykaner-Alphas: Kostenlos in Kindle Unlimited

Eine abgewiesene Schicksalsgefährtin – Heimliche Schwangerschaft – Rache-Romanze

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